Arbeitszeitflexibilisierung: Zurück zu den Fakten!

SPÖ und Gewerkschaft verbreiten bewusst Mythen und Märchen und verunsichern so die Menschen. Behauptungen wie „Mehr Arbeit für weniger Geld“ oder das Schreckgespenst eines „generellen 12-Stunden-Tags“ sind reine Propaganda. Hier zu den Fakten:

 

  • Der Achtstundentag und die 40-Stunden-Woche bleiben die Regel. Es gibt ein klares Ablehnungsrecht für Überstunden aus persönlichen Gründen.

 

  • Jede Überstunde wird auch weiterhin bezahlt. Kein Mitarbeiter wird auch nur einen Euro weniger Lohn erhalten: Es wird keine Entgeltkürzungen geben.

 

  • Die 4-Tage-Woche wird leichter möglich. Viele Mitarbeiter begrüßen längere Freizeitblöcke.

 

SPÖ und Gewerkschaft machen dennoch unbeirrt Stimmung gegen die neue Arbeitszeitregelung und verunsichern so massiv die Menschen. Die permanent neuen Vorwürfe sind nichts anderes als Propaganda. Was wirklich stimmt, findest Du hier:

 

Märchen 1: Der generelle 12-Stunden-Tag kommt – Das ist falsch!

Richtig ist: Die gesetzliche Normalarbeitszeit und kollektivvertragliche Regelungen bleiben unverändert. Überstundenzuschläge bleiben erhalten. Und im Durchschnitt darf nicht mehr als 48 Stunden in 17 Wochen gearbeitet werden (Höchstarbeitszeit).

 

Märchen 2: Arbeitnehmer können uneingeschränkt zu Überstunden gezwungen werden – Das ist falsch!

Richtig ist: Überstunden können aus wichtigen persönlichen Gründen abgelehnt werden (z.B. Betreuungspflichten). Kein Arbeitnehmer wird gekündigt weil er z.B. Kinderbetreuungspflichten oder der Pflege naher Angehöriger nachkommt.

 

Märchen 3: Anschlag auf Gesundheit und Geldbeutel der Arbeitnehmer – Das ist falsch!

Richtig ist: Jede Überstunde wird auch weiterhin bezahlt. Und für viele Berufsgruppen sind längere Arbeitszeiten schon Realität: Ärzte, Pflegepersonal oder Polizisten haben oft Dienste von bis zu 13 Stunden.

 

Märchen 4: Gleitzeitzuschläge entfallen – Das ist falsch!

Richtig ist: Bei Gleitzeit fallen künftig unverändert Überstunden an, wenn auf Anweisung des Arbeitgebers mehr als 8 Stunden gearbeitet wird. Was heute für die 9. und 10. Stunden gilt, gilt künftig weiter bis zur 12. Stunde. Auch bei Gleitzeit bleiben die Zuschläge am Ende einer Gleitzeitperiode erhalten.

 

Märchen 5: Die Regierung peitscht den Antrag ohne Begutachtung durchs Parlament – Das ist falsch!

Richtig ist: Die Regierungsparteien wollten eine Begutachtung des Antrags sicherstellen. Es war die Opposition, die den Ausschuss verhindert hat, in dem die Begutachtung beschlossen werden sollte.

 

Märchen 6: Österreich soll „Spitzenreiter“ bei Arbeitszeiten werden – Das ist falsch!

Richtig ist: In Zukunft wird Österreich im EU-Schnitt liegen und zu anderen Ländern wie den Niederlanden aufschließen. In Schweden oder Dänemark darf beispielsweise sogar noch mehr gearbeitet werden.