Bessere Studienbedingungen und mehr Geld für Unis

NR Dominik Schrott zur heute im Nationalrat beschlossenen Unifinanzierung NEU:

„Die Novelle bringt mehr Transparenz und sichert die Effizienz der Mittelvergabe“.

 

„Erklärtes Ziel der Novelle zum Universitätsgesetz ist eine deutliche Verbesserung der Qualität sowohl der Lehre als auch der Forschung“, freut sich Tirols JVP Obmann NR Dominik Schrott heute nach Beschluss des neuen Universitätsfinanzierungsgesetzes im Nationalrat. Dafür sollen den Universitäten durch Budgetsteigerungen in den nächsten Jahren 1,34 Milliarden Euro mehr zur Verfügung stehen.

Die Aufteilung des Budgets an die jeweiligen Universitäten erfolgt nach unterschiedlichen Budget-Säulen für Lehre, Forschung und Infrastruktur. Künftig wird sich damit die Finanzierung der Unis an der Anzahl an Studierenden und deren Prüfungsaktivität, der Anzahl an Studienplätze und dem Personal sowie an wettbewerbsorientierte Anreize – wie etwa der Anzahl an Studienabschlüssen oder dem Angebot an Doktorats-Programme – orientieren. „Durch Anhebung des Budgets und mehr Transparenz erhalten die Universitäten deutlich mehr Planungssicherheit. Für Studierende bedeutet dies deutlich bessere Studienbedingungen“, so NR Schrott.

Positiv sieht Schrott auch, dass Universitäten eigene Regelungen für die Zulassung zum Studium in stark nachgefragten Studienfächern autonom treffen können: „Diese Regelung gibt den Universitäten die Möglichkeit, eine entsprechende Anzahl von Studierenden je Studienfach aufzunehmen. Damit verbunden sei zugleich aber auch die Pflicht, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, dass diese Studierende ihr Studium gut und zeitgerecht absolvieren können.“ Nach Aussagen seitens der Universität Innsbruck geht NR Schrott davon aus, „dass die nunmehrige zusätzliche Finanzierung dazu führen wird, dass es in Innsbruck mit Ausnahme des Psychologiestudiums zu keinen Beschränkungen mehr kommen wird.“