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Endlich Einigung beim Pflegeregress

Die Länder werden die Kosten für den vom Bund abgeschafften Pflegeregress ersetzt bekommen – und zwar bis zur Höhe von 340 Millionen Euro im Jahr.

Mit der Abschaffung des Pflegeregresses wurde im Juli vergangenen Jahres ein ungerechtes System beseitigt. Die Frage der dadurch entstehenden Finanzierung der Mehrkosten wurde in den letzten Monaten heiß diskutiert.

Versprochen, gehalten: Bundeskanzler Sebastian Kurz hat stets versprochen, dass es beim Pflegeregress eine Einigung im Sinne der Betroffenen geben wird. Heute konnte Finanzminister Hartwig Löger eine solche zwischen Bund und Ländern tatsächlich erzielen.

 

Das sind die Fakten:

  • ​Der Bund wird die Mehrkosten der Länder mit insgesamt maximal 340 Mio. Euro unterstützen.
    Gezahlt wird nur jene Summe, die tatsächlich nötig ist – diese wird am Jahresende berechnet.
  • Es ist eine Einigung für die Betroffenen, weil wir damit eine qualitätsvolle und zuverlässige Pflege in Österreich sichern.

 

Eine Herausforderung gilt es aber noch zu lösen: Die Pflege daheim wird mit der Abschaffung des Pflegeregresses aktuell benachteiligt – und das obwohl wir klar für die Pflege in der Familie eintreten. Hier braucht es noch Anreize für den Ausbau der Pflege zu Hause, um die neue Ungerechtigkeit zu beseitigen. Daran arbeiten wir!