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Keine Alternative zum Tschirganttunnel

„Die Verkehrsbelastung der Bevölkerung im Tiroler Oberland ist seit langem unerträglich. Ich begrüße deshalb den Vorstoß von Landeshauptmann Günther Platter sehr, dass noch vor dem Sommer der Bau des Fernpass-Scheiteltunnels im Tiroler Landtag beschlossen werden soll. Um aber einen ununterbrochenen Verkehrsfluss zwischen dem Zentralraum Reutte und dem Inntal zu gewährleisten, ist eine ganzheitliche Lösung unerlässlich. Deshalb müssen jetzt alle Anstrengungen unternommen werden, um auch den vielfach versprochenen Bau des Tschirganttunnels im Rahmenplan des Verkehrsministeriums vorzureihen“, so der Oberländer VP-Nationalratsabgeordnete Dominik Schrott, der sich als neu gewähltes Mitglied des Verkehrsausschusses im Parlament dafür einsetzen wird.

 

„Jetzt müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um auch den vielfach versprochenen Bau des Tschirganttunnels im Rahmenplan des Verkehrsministeriums vorzureihen.“

NR Dominik Schrott

 

Auch Infrastrukturminister Norbert Hofer habe LH Günther Platter bei einem Gespräch zugesichert, die Dringlichkeit für den Bau des Tschirganttunnels neuerlich zu prüfen. „Die Fernpassroute ist die stauanfälligste Strecke in ganz Österreich. Das Land Tirol wird nun mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro sehr viel Geld in die Hand nehmen, um eine der akkutesten Stauzonen zu entschärfen. Entlang des Gurgltals und der Mieminger Straße wird der Fernpass-Scheiteltunnel aber keine spürbare Entlastung bringen. Hier gibt es zum Tschirganttunnel als direkte Verbindung der Fernpassstraße in das Inntal keine Alternative. Hier können sich das Verkehrsministerium und die ASFINAG nicht aus der Verantwortung entziehen“, so Schrott.