Nachhaltige Arbeitsmarktpolitik

Die erste Nationalratsdebatte des Jahres 2018 stand heute ganz im Zeichen der Arbeitsmarktpolitik. Besonders erfreulich ist, dass die konjunkturelle Lage derzeit sehr positiv ist. Aufgrund der Hochkonjunktur und auch um die Steuer- und Abgabenlast in Österreich zu senken, hat die Bundesregierung unter Sebastian Kurz beschlossen, nicht gegenfinanzierte Maßnahmen am Arbeitsmarkt zu evaluieren und gegeben Falls einzufrieren. Davon betroffen sind der Beschäftigungsbonus und die „Aktion 20.000“.

 

Arbeitssuchende sollen vielmehr Chance auf Weiterbildung und Qualifizierung bekommen, damit sie am Arbeitsmarkt nachhaltig Fuß fassen können.

NR Dominik Schrott

 

Die Erfahrung aus der „Aktion 20.000“ hat etwa gezeigt, dass solche und ähnliche Förderprogramme leider nicht nachhaltig sind. Mit viel Geld wird dabei nur ein künstlicher Arbeitsmarkt geschaffen. Zudem wurden im letzten Jahr in den Pilotregionen nur etwa 1.400 Anträge gestellt: ein klarer Beweis für die geringe tatsächliche Nachfrage nach diesem teuren staatlichen Programm. Arbeitssuchende sollen vielmehr Chance auf Weiterbildung und Qualifizierung bekommen, damit sie am Arbeitsmarkt nachhaltig Fuß fassen können.