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Sanierungsscheck soll Ölheizungen verdrängen

Wir müssen beim Klimaschutz auf Eigenverantwortung setzen und entsprechende Anreize schaffen.

Energieeffizienz und Klimaschutz werden im Bezirk Imst großgeschrieben. So haben sich in den letzten Jahren 24 Gemeinden zu einer Klima- und Energiemodellregion zusammengeschlossen, um gemeinsam Ideen und Projekte für eine gesündere und wirtschaftlich sinnvollere Energiezukunft umzusetzen. Dementsprechend war es auch für den Ötztaler Nationalrat Dominik Schrott ein ganz besonderes Anliegen, die Beschlussfassung des neuen Sanierungsschecks im Nationalrat aktiv zu unterstützen. „Der Gebäudesektor ist für rund ein Drittel unseres gesamten Energieverbrauchs verantwortlich. Deshalb müssen wir – vor dem Hintergrund unserer Herausforderungen im Bereich Klimaschutz – alles dafür tun, um die Baustandards laufend zu verbessern“, so Schrott bei seiner Rede am vergangenen Mittwoch im Parlament. Die Weiterführung der Förderungen werde dafür die entsprechenden Anreize schaffen, ist der Oberländer Nationalrat überzeugt. Neben den positiven Effekten für den Klimaschutz werden durch die Förderungen aber auch Investitionstätigkeiten angeregt, was in weiterer Folge auch wieder dem Arbeitsmarkt zugutekommt.

 

„Wir müssen beim Klimaschutz auf Eigenverantwortung setzen und entsprechende Anreize schaffen“,

NR Dominik Schrott bei seiner Rede zur Beschlussfassung des neuen Sanierungsschecks

 

Insgesamt stehen für diese Sanierungsoffensive, die ab sofort bis Ende Februar 2019 läuft, 42,6 Mio. Euro für Private und Betriebe zur Verfügung. So wird die Umstellung eines fossilen Heizsystems auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung in Verbindung mit einer umfassenden Sanierung mit bis zu 11.000 Euro gefördert. Einen Bonus in Höhe von 5.000 Euro gib es für eine Umstellung eines fossilen Heizsystems auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Für Betriebe neu ist, dass gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 5 kW Peak nun ebenfalls gefördert werden können.

 

Damit möchte die Bundesregierung die jährliche Gebäude-Sanierungsrate in Österreich von ein auf zwei Prozent erhöhen. „Durch die gute Kooperation unter den Gemeinden und mit Unterstützung des Regionalmanagement wird es in unserer Modellregion vielleicht aber gelingen, diese Vorgaben zu toppen“, würde sich Schrott wünschen.