Eigene Kompanie für Katastrophenschutz

Durch die von Verteidigungsminister Mario Kunasek geplante Strukturreform des Bundesheeres soll der Katastrophenschutz aufgewertet und Verwaltungsstrukturen effizienter gestaltet werden.

 

Als richtig und absolut notwendig bezeichnet NR Dominik Schrott die jetzt von Verteidigungsminister Mario Kunasek beauftragte Strukturreform des Bundesheeres. Das noch im Mai vom Generalstab zu finalisierende Konzept sieht eine schlankere Verwaltung sowie gleichzeitig eine Stärkung der Truppen vor. Damit sollen Entscheidungen schneller umgesetzt und die Sicherheit erhöht werden.

 

„Besonders erfreulich ist, dass die Militärkommanden in den Bundesländern jeweils um eine neu aufzustellende Pionierkompanie verstärkt werden sollen, um besser für regionale Assistenzeinsätze zur Katastrophenhilfe gewappnet zu sein“, freut sich NR Schrott, der auch Mitglied im Landesverteidigungsausschuss ist.

 

„Damit kann sich die Zivilbevölkerung auch weiterhin darauf verlassen, dass ihnen bei Elementarereignissen und Unglücksfällen das Bundesheer schnellstmöglich zur Seite stehen wird.“

NR Dominik Schrott

 

„Es ist gut zu wissen, dass unser Bundesheer auf Abruf bereit steht um dort qualifizierte Hilfe zu leisten, wo diese dringend benötigt wird. Sei es wegen dem speziellem Gerät oder weil punktuell einfach irgendwo zusätzliche Mannschaften gebraucht werden“, so Schrott. Er erinnert in diesem Zusammenhang etwa an den Assistenzeinsatz in Vals, bei dem 160 Panzersperren als Steinschlagschutz zu Weihnachten aufgestellt werden konnten. Zudem beteiligte sich das Bundesheer im letzten Jahr auch bei der Intensivierung der Zug- und Schwerpunktkontrollen an der Brennergrenze.

 

Damit das Bundesheer auch weiterhin all seine Aufgaben im verfassungskonformen Zustand erfüllen kann, muss neben der Umsetzung dieser Reformpläne aber auch der Investitionsstau der vergangenen Jahre aufgelöst werden. „Nur so können unsere Soldaten neben dem Katastrophenschutz auch ihrer Aufgabe zur militärischen Landesverteidigung nachkommen. Dazu ist eine langfristig gesicherte und ausreichende budgetäre Bedeckung unumgänglich“, so NR Schrott abschließend.