Studium in Landeck

Nach langen Verhandlungen ist es nun fix: ab 2019 wird es einen Masterstudiengang „Destinationsentwicklung“ am Standort Landeck geben. „Das ist ein wichtiges Signal zur Dezentralisierung von Bildungschancen und damit ein weiterer richtiger Schritt zur Stärkung des ländlichen Raums“, freut sich NR Dominik Schrott über den Beschluss der Tiroler Landesregierung. Gleichzeitig wurde auf Antrag von Landeshauptmann Günther Platter und Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg zugesichert, das Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“ in Landeck um weitere vier Jahre zu verlängern.

 

„Der Tourismus ist zweifelsohne der bedeutendste Arbeitgeber und wichtigster Wirtschaftsfaktor in Landeck. Durch die Fortsetzung und den weiteren Ausbau des universitären Studienlehrgangs bekommen junge Menschen im Tiroler Oberland die Möglichkeit, eine hochqualitative Ausbildung im Bereich Tourismus zu absolvieren. Und das, ohne weite Strecken pendeln oder in eine andere Stadt umziehen zu müssen. Das macht Studieren für viele nicht nur einfacher, es sorgt auch dafür, dass junge, gut ausgebildete Fachkräfte der Region erhalten bleiben“, so NR Dominik Schrott.

 

„Regionalität bedeutet Lebensqualität und ist der Schlüssel für eine positive Zukunft unseres Landes“, ist Schrott überzeugt. Immerhin leben zwei Drittel der Menschen in Österreich im ländlichen Raum. Umso wichtiger ist es, eine Brücke zwischen den urbanen Zentren und den Regionen zu schlagen. „Wir müssen die Dezentralisierung dringend weiter vorantreiben. Nur das wird letztlich dafür sorgen, dass der regionale Lebensraum langfristig erhalten bleibt. Das betrifft nicht nur den Bildungsbereich, sondern auch die Gesundheitsversorgung oder die öffentliche Verwaltung. Durch die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung können heute zum Beispiel viele Aufgaben in die einzelnen Regionen verlagert werden. Auch in diesem Bereich müssen wir – insbesondere in Wien ­– an einer raschen Umsetzung arbeiten“, so Schrott abschließend.